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  05.02.2012 - 00:00 Uhr  
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SATzentrale - Installation USALS Drehanlage -

Installation einer Drehanlage mit USALS

 

 

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Die Suche nach den Satelliten. 

 

Satelliten, die in unmittelbarer Nähe unserer Astra-Position liegen, werden mit nahezu 100%er Sicherheit auch zu empfangen sein. 

Dazu gehen Sie wieder in das USALS Menü des Receivers und wählen den gewünschten neuen Satelliten aus. Danach wie schon beim ersten Mal die "Goto the Position" anwählen. 

 

 

Wie sieht der Empfang der anderen Satelliten aus, wenn wir den Motor auf die westlichste bzw. östlichste Satposition fahren? Hierzu wird immer im USALS-Menü der gewünschte Satellit angewählt. Dabei empfehlen wir die Schritt für Schritt Methode. Das bedeutet: Schritt für Schritt die Satellitenbahn abfahren und die Anlage einrichten. Am besten fangen wir mit 28° Ost und 1° West an. Wir schalten auf ein TV-Programm, welches auf der Position 1° West liegt. Wer keine Settings in den Digitalreceiver eingespeichert hat, muss nun einen Transponder auf dieser Position manuell eingeben. Wir fahren den Motor in Richtung 1° W (Intelsat). Überprüfen Sie hier, ob ein Signal in der Signalanzeige des Receivers anliegt. Nun wollen wir schauen, ob wir die 2. Astraposition (28,2°Ost) empfangen können. Wir gehen genauso wie oben beschrieben vor. Schreiben sie sich am besten die Pegel/Qualitätsanzeige für jeden Satelliten auf. Dies tun sie für folgende Satelliten: 36° Ost und 15° West, 42° Ost und 22° West sowie 60° Ost und 30° West. 

 

Dabei sind diese Ergebnisse möglich: Der Empfang ist optimal, da unsere Einstellungen sehr sorgfältig waren. Wir können uns daran machen, alle Transponder der empfangbaren Satelliten einlesen zu lassen.


          

 

(Bild 1)

Der Empfang ist schlecht, wir erhalten eine Signalverbesserung, durch sanften Aufwärtsbewegen der Antenne für den östlichen Satelliten und sanftes Abwärtsbeugen der Antenne für den westlichen Satelliten.  
Abhilfe: wir korrigieren die Ausrichtung der Anlage, indem der Motor samt Antenne gegen den Uhrzeigersinn (links nach Osten) gedreht wird. Danach muss die Astra Position neu abgespeichert werden, ebenso wie die östlichste und westlichste. Durch erneutes Auf und Abwärtsbeugen kontrollieren wir, ob eine weitere Signalverbesserung erfolgt. Je nach Ergebnis wiederholen wir den obigen Vorgang, bis der Empfang für alle 3 Positionen optimal ist.
        

(Bild 2)
Der Empfang ist schlecht, wir erhalten eine Signalverbesserung, durch sanftes Abwärtsbeugen der Antenne für den östlichsten Satelliten und sanftes Aufwärtsbeugen für den westlichsten Satelliten.  
Abhilfe: wir korrigieren die Ausrichtung der Anlage, indem der Motor samt Antenne ein wenig im Uhrzeigersinn (rechts nach Westen) gedreht wird . Danach muss die Astra Position neu abgespeichert werden, ebenso wie die östlichste und westliche. Durch erneutes Auf-/Abwärtsbeugen kontrollieren wir, ob eine weitere Signalverbesserung erfolgt. Je noch Ergebnis wiederholen wir den obigen Vorgang, bis der Empfang für alle 3 Positionen optimal ist.
      

(Bild 3)
Der Empfang ist schlecht, wir erhalten eine Signalverbesserung, durch sanftes Aufwärtsbeugen der Antenne für den östlichsten und den westlichen Satelliten. Abhilfe: Wir korrigieren die Ausrichtung der Anlage, indem wir den Elevationswinkel am Motor vergrößern (nach oben) und am Satspiegel verkleinern (nach unten), bis für alle 3 Positionen der Empfang  optimal ist.

 
   

(Bild 4)
Der Empfang ist schlecht, wir erhalten eine Signalverbesserung, durch sanftes  Abwärtsbeugen der Antenne für den  östlichsten und den westlichen Satelliten
Abhilfe:  Wir korrigieren die Ausrichtung der Anlage, indem wir den Elevationswinkel am Motor verkleinern (nach unten) und am Satspiegel ein wenig vergrößern (noch oben), bis für alle 3 Positionen der Empfang optimal ist.

 

 


Nun ist die östlichste, die westlichste und Astra als relativ zentrale Satposition erfasst, und wir können endlich bequem vom Zimmer aus alle anderen Satelliten ansteuern und mit den Programmsuchlauf beginnen. 

 

Ein Tipp: Beim Einstellen der Drehanlage sollten wir uns zunächst nicht nach den Satelliten auf 26° Ost (Arabasat) und 7° West (Nilesat) verleiden lassen. Diese beiden Satpositionen sind mit teilweise sehr großen Antennen in Deutschland vollständig zu empfangen. In der Praxis war die beste Zeit von ca. 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr für die Einrichtung einer Drehanlage. 

 

Die bekannten Fehlerquellen. 

 

1.) Falsch festgezogene Schrauben am Motor verursachen ein Durchbiegen der Mastschellen, so dass der Motor ungleichmäßig am Mast angebracht ist. Mit bloßem Auge leider schwer erkennbar. 

2.) Bäume, Berge oder das Haus des Nachbarn, die den Weg versperren. Das Wohnhaus können wir schlecht beseitigen, aber ein höherer Antennenmast bringt oftmals Abhilfe 

3.) Verbogene Gewindestangen oder eine gebrochene Elevationshalterung am Motor. Leider sind die Gewindestangen nicht sehr stabil. Oft brechen sie beim festziehen der Mutter ab oder das Gewinde wird abgenutzt. 

4.) Ungerade Masten. Hier kann auch ein korrekt eingestellter Motor die Satellitenbahnen nicht abfahren. 

5.) Der Motor selber hat Spielraum. Bei Massenproduktionen kommt es häufig vor, das der Rotorstab nicht fest montiert ist. 

6.) Eine schwere Satellitenantenne. Das Zahnradgetriebe im Motor kann die Last nicht tragen und bricht. Achten Sie daher beim Kauf auf die Werksangaben. Wie groß und wie schwer darf die Satellitenantenne sein. 

7.) Das Wetter. Quellwolken oder gar Regen bzw. Schnee bringen nur Frust. 

8.) Die Ungeduld. Die Installation kann manchen die Nerven rauben. 

9.) Der Motor kann den Befehl Goto x nicht verstehen und ist nicht USALS geeignet (sehr alte Modelle)

10.) Der Receiver dreht den Motor nicht. Hier half meist ein Werksreset am Receiver

 

 

Damit sie das nicht alles ausdrucken und aufschreiben müssen, habe ich Ihnen einen kleinen Notizzettel mit allen wichtigen Aufbaudetails zusammengestellt: >> NOTIZZETTEL <<

Und nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim "neuen" Fernsehgenuss und verlieren Sie nicht den Mut, wenn es am Anfang nicht sofort funktioniert.


  

 

 

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